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Johanna Pommranz

wurde mit zahlreichen Bundespreisen bei „Jugend musiziert“ ausgezeichnet. Sie studierte Bachelor und Master Gesang bei Prof. Ulrike Sonntag an der HMDK Stuttgart, schloss mit Auszeichnung ab und führt ihr Gesangsstudium aktuell im Konzertexamen weiter. Meisterkurse belegte sie u.a. bei Elly Ameling, Margreet Honig und Inge Borkh und vertiefte Kenntnisse in historischer Aufführungspraxis bei Emma Kirkby, Ulrike Hofbauer und Eric Mentzel.

Sie ist eine gefragte Solistin im Bereich Oratorium, Kammermusik und Lied im süddeutschen Raum. Konzertreisen führten sie außerdem nach Frankreich, Österreich, Ungarn, Spanien und zuletzt auf die EXPO 2020 nach Dubai. Als Solistin war sie u.a. unter Leitung von Hans-Christoph Rademann, mit dem Ensemble Castor, dem Orpheus-Vokalensemble, dem Capricornus-Ensemble, dem Heilbronner und Pforzheimer Kammerorchester, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und mit der Südwestdeutschen und der Baden-Badener Philharmonie zu hören. Mit Ars Antiqua Austria nahm sie 2016 die CD-Ersteinspielung der Soprankantate „Di tempore“ von Isfrid Kayser auf.

2016 gewann sie mit dem Vokalsextett „Ensemble Encore“ den 2. Preis des Carl-Wendling-Kammermusikwettbewerbs in Stuttgart, 2017 den Amarcord Sonderpreis beim 10. Internationalen A Capella Wettbewerb in Leipzig sowie den Züblin Kulturpreis (weitere Informationen unter www.ensemblencore.de). 2021 war sie Finalistin beim “Concours International de chant baroque de Froville” in Frankreich.

Auf der Opernbühne war Johanna Pommranz u.a. in Tübingen als Erminio (Jommelli „Il cacciatore deluso“) und Diana (Offenbach „Orpheus in der Unterwelt“), bei den Staufer Festspielen als Sand- und Taumännchen (Humperdinck „Hänsel und Gretel“) und am Theater Heilbronn als Dorinda (Händel „Orlando“) unter Leitung von Michael Form zu erleben. Dort verkörperte sie ebenfalls die Titelrolle in Mozarts „La finta giardiniera“ auf der Bundesgartenschau 2019. Zuletzt übernahm sie mit Il Gusto Barroco unter Leitung von Jörg Halubek die Rolle der Erixena (Händel/Telemann „Cleofida“). Im Februar 2022 wird sie am Landestheater Tübingen als Diotima in der Uraufführung der Hölderlin-Kammeroper „Im Thurm“ von Markus Höring zu hören sein.

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