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Johanna Pommranz

wurde mit zahlreichen Bundespreisen bei „Jugend musiziert“ in Gesang ausgezeichnet, so 2012 in der Kategorie Kunstlied mit dem einzigen 1. Bundespreis ihrer Altersklasse. Sie studierte Bachelor und Master Gesang bei Prof. Ulrike Sonntag an der HMDK Stuttgart, schloss mit Auszeichnung ab und führt ihr Gesangsstudium aktuell im Konzertexamen weiter. Parallel dazu studierte sie Schulmusik und Blockflöte.

Sie belegte Meisterkurse u.a. bei Elly Ameling, Emma Kirkby, Inge Borkh, Margreet Honig, Marcelo Amaral, Malcolm Walker, Thomas Seyboldt, Anne le Bozec, Eric Mentzel und Ulrike Hofbauer. Sie ist eine gefragte Solistin im Bereich Oratorium, Kammermusik und Lied im süddeutschen Raum. Konzertreisen führten sie außerdem nach Frankreich, Österreich, Ungarn und Spanien. Als Konzertsopranistin war sie u.a. mit dem Ensemble Castor, dem Orpheus-Vokalensemble, dem Philharmonia-Chor Stuttgart, der Kurrende Tübingen, dem Pforzheimer Kammerorchester und mit der Reutlinger sowie der Baden-Badener Philharmonie zu hören.

2016 gewann sie mit dem Vokalsextett „Ensemble Encore“ den 2. Preis des Carl-Wendling-Kammermusikwettbewerbs in Stuttgart, 2017 den Amarcord Sonderpreis beim 10. Internationalen A Capella Wettbewerb in Leipzig sowie den Züblin Kulturpreis. Dieses Jahr erschien die Debüt-CD „Neue Welt“ des Ensembles bei Genuin (weitere Informationen unter www.ensemblencore.de).

2015 sang sie bei der konzertanten Aufführung von Händels „Rodrigo“ die Esilena und bei der Bachwoche das „Oster-Oratorium“ von Bach unter Leitung von Hans-Christoph Rademann. Mit Ars Antiqua Austria nahm sie 2016 die CD-Ersteinspielung der Soprankantate „Di tempore“ von Isfrid Kayser auf. Auf der Opernbühne war sie u.a. in Tübingen als Erminio (Jommelli „Il cacciatore deluso“), in Balingen als Diana (Offenbach „Orpheus in der Unterwelt“), bei den Staufer Festspielen als Sand- und Taumännchen (Humperdinck „Hänsel und Gretel“) und am Theater Heilbronn als Dorinda (Händel „Orlando“) unter Leitung von Michael Form zu erleben. Dort verkörperte sie ebenfalls die Rolle der Sandrina in Mozarts „La finta giardiniera“ auf der Bundesgartenschau 2019. Zuletzt übernahm sie mit Il Gusto Barroco unter Leitung von Jörg Halubek die Rolle der Erixena (Händel/Telemann „Cleofida“). Im Februar 2022 wird sie am Landestheater Tübingen als Diotima in der Uraufführung der Hölderlin-Kammeroper „Im Thurm“ von Markus Höring zu hören sein.

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